wir sind alle gleich…

Die Gesellschaft der Landwirtschaft und Industrialisierung war für A-Menschen.

Eine Wissensgesellschaft braucht B-Menschen!

Warum beginnt unser Tag immer noch, wenn der Hahn kräht und die Kühe muhen, wenn nur noch 5% der Bevölkerung im Bereich Landwirtschaft und Fischfang arbeitet?

Warum orientiert sich der gesellschaftliche Rahmen immer noch an Menschen, die bei Tageslicht arbeiten müssen?

Warum lassen wir unseren Arbeitsrhythmus von der Uhr bestimmen, wie zur Zeiten der Industrialisierung als Maschinen und Fließbänder uns den Takt vorgaben?

Beenden wir die Tyrannei der A-Zeit! Lasst uns eine B-Gesellschaft schaffen.

Lasst uns in unserer Arbeit und unseren Familien B-Strukturen schaffen.

Lasst uns ruhige Morgen und aktive Abende haben.

Das Leben ist zu kurz für Staus auf unseren Straßen.

Lasst uns mehr 24-Stunden-Einkaufsmöglichkeiten haben.

Die generelle Entwicklung zeigt, dass in Zukunft, in Österreich, Deutschland, Dänemark und im Rest Europas, das Leben durch unseren inneren Prozess des Denkens wie z.B. Ideenentwicklung, Kreativität, Innovation und Design bestimmt sein wird. Wir befinden uns an einem Wendepunkt von der industriellen zur Wissensgesellschaft, in der wir für Gedankengut bezahlt werden. Und diese Arbeit des Denkens ist ein innerer Prozess, der am besten stimuliert wird, indem Arbeitsrhythmen und Arbeitszeiten individuell sind, so wie auch die Resultate unserer Arbeit, die von uns erwartet werden. Deshalb ist es entscheidend, dann zu arbeiten, wenn wir am produktivsten sind.

Die B-Gesellschaft fördert eine gute, soziale Wirtschaft, weil sie mehr Lebensqualität und Produktivität schafft, wenn auch B-Menschen ihre mentalen Spitzenzeiten zum Arbeiten nutzen.

Warum sollten wir dieses Potenzial ungenutzt lassen?

Die B-Gesellschaft wurde von Camilla Kring in Dänemark gegründet. Innerhalb eines Jahres schlossen sich ihr 7000 B-Menschen an, um in ihrem Rhythmus zu leben und arbeiten. Das hat sich mittlerweile auch auf viele Firmen in Dänemark ausgewirkt. Dank einer liberaleren Tarifpolitik und eines lockereren Kündigungsschutzes sankt die Arbeitslosenquote drastisch. Dänemark als attraktiver und flexibler Arbeitsmarkt zieht immer mehr Schweden an.

Wissenschaftliche Analysen haben gezeigt, dass der menschliche Biorhythmus eines „Tages“ (sprich das Nychthemeron also die 24-Studen-Periode von Tag und Nacht) von einer inneren biologischen Uhr reguliert werden.

B-Menschen haben eine innere Uhr, die zwischen 25 und 27 Stunden läuft, während die von A-Menschen nur bis zu 23 Stunden reicht.

Jedes Individuum hat seinen eigenen Biorhythmus, der unser Empfinden in Bezug auf Zeit und Zeitplanung bestimmt. Fest steht, dass es zig verschiedene Biorhythmen gibt. Interessanter Weise sind die meisten Menschen B-Menschen, da ihr Rhythmus 25 oder mehr Stunden dauert.

B-Menschen dehnen ihre 24-Stunden-Periode so ganz automatisch aus, was zur Folge hat, dass sie abends ohne Probleme länger wach sind. Morgens hingegen Probleme haben früh aufzuwachen – die Zeit in der A-Mensch am produktivsten sind. Jeder Mensch hat seine ganz persönliche innere Uhr, die durch genetische Veranlagung seinen persönlichen Rhythmus bestimmt.

Ein typischer B-Mensch bleibt nachts länger leistungsfähig – und geht zwischen 1 und 2 Uhr nachts schlafen – schläft dafür aber am Morgen ganz natürlich ein wenig länger.

Gehen ein B-Mensch und ein A-Mensch am Abend zur exakt selben Zeit schlafen und stehen zur exakt selben Zeit früh am Morgen auf, werden sie die Morgenstunden dennoch unterschiedlich wahr nehmen, da die Körpertemperatur von A-Menschen zu diesem Zeitpunkt höher ist, als die von B-Menschen. Aus guten Grund fühlt sich ein B-Mensch deshalb morgens noch schläfrig, weil es für seinen Körper noch Nacht – also Zeit zum Schlafen – ist.

Die Wissenschaftler belegten mit diesen Test, dass Personen, die extreme A-Menschen sind, einen genetischen Defekt haben.

15-20% der Weltbevölkerung sind typische B-Menschen, 10-15% sind typische A-Menschen. Der Rest der Menschen sind nicht eindeutig zu zu ordnen, oder bewegen sich zwischen der A- und B-Typologie.

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